zuckerfreie Schokoladen-Cookies
Gaumenfreuden

Zuckerfreie Schokoladen-Cookies – Göttliches für den Gatten

„Oh, Mann, da fehlt echt Zucker!“ Das war die erste Reaktion meines göttlichen Gatten, als ich ein neues Rezept für zuckerfreie Schokoladen-Cookies ausprobierte. Doch diese Feindseligkeit sollte nicht lange anhalten, denn frei nach dem Motto „der Hunger triebt’s rein“ griff der Herr Schatz ein zweites Mal zu. Und siehe da, die nächste Äußerung fiel schon deutlich positiver aus: „Die sind aber echt geil schokoladig.“

Nach dem dritten Keks war der Anfangshass vollends purer Begeisterung gewichen – und ich darf zuckerfreie Schokoladen-Cookies mittlerweile im Abo backen. Ohne großartig selbst etwas von ihnen abzubekommen. Und wieder einmal zeigt sich, dass man viel zu viel abgeben muss, wenn man etwas zu gut macht. *hmpf*

Aber ich kann meine andere Hälfte durchaus verstehen, denn ich mag die kleinen Kekse auch sehr gerne. Sie sind wunderbar nussig, herrlich schokoladig und ich muss überhaupt kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich tatsächlich einmal zwei, drei oder gar vier Stück abbekomme. Denn sie enthalten wahr und wahrhaftig überhaupt keinen Zucker.

Ein kleines Video

Zur Feier dieser wunderbaren crunchy Cookies habe ich euch ein Backvideo gedreht. Alles noch nicht wirklich perfekt, aber ich lerne ja auch erst und im Nebenberuf Videografin war ich leider noch nie. Videograf … auch ein total bescheuertes, neudeutsches Wort, fast so blöde wie Detox. ;-P

Jetzt habt ihr gesehen, wie die Cookies gemacht werden, nun benötigt ihr noch …

Die Zutaten für zuckerfreie Schokoladen-Cookies

  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 150 g Dinkelmehl
  • 3-5 EL Kakaopulver
  • 100 ml Ahornsirup
  • 75 ml Wasser
  • 2 EL Kokosöl
  • 3 EL Chiasamen
  • 5 Datteln

Die Zubereitung der zuckerfreien Schokoladen-Cookies

Das Video sollte hier ziemlich eindeutig sein, dennoch schreibe ich noch einmal alles auf. Zum einen, weil nicht jeder gerne Videos schaut – und das Ding auch nicht wirklich oscarverdächtig ist. Zum anderen weil ich noch ein paar kleinere Anmerkungen habe.

Wenn ihr eine richtig starke Küchenmaschine habt, könnt ihr die Zutaten auch dort komplett mit einander häckseln und verkneten. Da ich bisher aber nur über einen kleinen, frechen Blitzhacker verfüge, hat sich bei mir folgendes Vorgehen durchgesetzt.

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  1. Zunächst mahle ich die Nüsse – mal ganz fein, mal etwas stückiger. Ich mag es, wenn ich etwas zu beißen habe.
  2. Rund 350 g der Mandeln bzw. Nüsse vermische ich mit dem Dinkelmehl und dem Kakaopulver.
  3. Die restlichen ca. 50 g der Nüsse benötige ich als Futter zum Pürieren der anderen Zutaten (mein Zerkleinerer würde sonst alles in alle Richtungen spritzen). Also: 50 g gemahlene Nüsse zusammen mit Ahornsirup, Wasser, Kokosöl, Chiasamen und Datteln zu einer halbwegs homogenen Masse pürieren.
  4. Die feuchten Zutaten zunächst unter die trockenen Zutaten heben – anschießend ordentlich durchkneten, bis ihr einen schönen, klebrigen Batzen habt.
  5. Von diesem mit einem Teelöffel kleine Häufchen abstechen, mit feuchten Händen zu Talern formen und diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
  6. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Umluft ca. 20 bis 25 Minuten backen.
  7. Fertig!

Na, was meint ihr: Werdet ihr dieses Rezept einmal ausprobieren?

Viele Grüße

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Wie ihr seht … zu Ostern gab es die auch bei uns.
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Dieses und alle anderen Rezepte dieses Blogs findet ihr im Beitrag „Wohlfühlrezepte„.

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