Zeit statt Zeug
Happiness

Zeit statt Zeug – Meine Entrümpelungsaktionen. Stand Mai 2020.

Wisst ihr, was mir derzeit ein richtig befreiendes Gefühl verschafft? Wenn ich Dinge einfach mal im großen Stil entsorgen kann. Wenn die gesamte CD-Sammlung ins Sozialkaufhaus wandert; wenn ein riesengroßer Sack mit Altkleidern im Container versinkt; oder wenn ich wieder durch den Keller laufen kann, ohne mich alle drei Meter an Gerümpel zu stoßen. „Zeit statt Zeug“ lautet die Devise, denn wer weniger besitzt, muss weniger aufräumen, muss weniger putzen, hat mehr Zeit und mehr Freiheit. Ein Zeitfresser weniger … hach, wie herrlich wäre das!

Leider muss ich an dieser Stelle ehrlich zugeben, dass das mit den glücklichen Gefühlen infolge meiner Entrümpelungsaktionen noch nicht alltäglich ist. Alles andere als alltäglich. Eher mehr so allmonatlich. Denn irgendwie kämpfe ich gerade alleine gegen Windmühlen. Nachdem ich neulich zum Beispiel ausgeliehenes Babyspielzeug und Babyklamotten an die Eigentümer zurückgegeben habe, lautet jeder zweite Satz meiner Kleinen: „Aber das geben wir nicht weg, das behalten wir!“ Und das ist natürlich wenig hilfreich, wenn man altes Zeug entsorgen möchte. Daher bin ich jetzt dazu übergegangen, immer mal wieder ein Teil zu verstecken. Wonach sie nicht mehr fragt, wird dann im zweiten Schritt entsorgt. Das ist mehr als mühsam, aber irgendwann werde ich auch hier Erfolge sehen. Ganz bestimmt, wenn ich es mir nur lange genug einrede. 

IMG_8727-1024x576 Zeit statt Zeug – Meine Entrümpelungsaktionen. Stand Mai 2020.

Ich entrümpele … ein Zwischenstand

Nichtsdestotrotz kann ich bereits ein paar Erfolge in Sachen Zeit statt Zeug verbuchen. So bin ich in meinem eigenen Kleiderschrank absolut up-to-date und habe wirklich nur noch Sachen drin, die ich tragen möchte und auch tatsächlich trage. Check! Und auch in Sachen Bücher habe ich entrümpelt, was ich entrümpeln konnte – und damit viel Platz für neue Suchtmittel geschaffen. 😉

Kinderkleider, Vorratskammer und Dekoartikel sind eine „never ending story“. Aber das liegt in der Natur der Sache: Bei den ersten beiden muss ständig Nachschub her, bei Letzterem generiert sich der Nachschub ganz automatisch dank Geschenken und Geschmacksveränderungen. Doch da setze ich mich gar nicht unter Druck, da versuche ich einfach immer am Ball zu bleiben und das alte Zeug zügig auszumisten. Klappt bisher ganz ok. 

Kein Ende in Sicht habe ich allerdings in unserem Keller, beim Spielzeug und den Kinderbüchern. Ganz ehrlich: Da habe ich noch nicht einmal einen Anfang in Sicht. Und das liegt nicht nur daran, dass Mausi-Maus nichts weggeben will. Aber gut, lamentieren bringt da gar nichts, da muss ich zu dreckigen Mitteln greifen und einfach stückchenweise ungefragt entsorgen. Ist dann halt unerklärlicherweise verschwunden, wenn jemand fragt. WENN jemand fragt …

Zeit statt Zeug – der Anfang ist gemacht

Leider kann ich nach einem dreiviertel Jahr tatsächlich noch nicht viel mehr als den Anfang vorweisen, was manchmal ein bisschen frustrierend ist. Trotz meiner vorweihnachtlichen Challenge, die ich gut umgesetzt habe, fehlen noch die Befreiungsschläge. Aber ich bleibe am Ball. Aufgeben gilt nicht!

Wenn ihr ein paar Tipps für mich habt: Immer her damit!!!

Viele Grüße

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