Zeit für mich
Happiness,  Mommy

Zeit für mich ohne schlechtes Gewissen – einfach, weil ich es verdient habe!

Wisst ihr, was ich gestern den ganzen Tag geschafft habe? Gar nichts! Einen Berg Wäsche sortieren, wegräumen und das Abendessen kochen zähle ich als „nichts“ – vor allem verglichen zu meinen anderen Tagen. Gestern hatte ich einen Tag frei, weil ich Überstunden abbummeln musste. Und diesen Tag habe ich ganz für mich verbracht. Zeit für mich ohne schlechtes Gewissen: Krass, das gab es schon lange nicht mehr. Und gerade deshalb war es mehr als nötig.

Ich gebe ja zu, dass ich es eigentlich nicht richtig zulassen wollte. „Wie kannst du nur nichts tun, wenn sich zu Hause und auf dem Laptop die Arbeit stapelt?“, hörte ich den ewig nervenden Volldepp-Engel auf meiner linken Schulter nörgeln. Doch dieses Mal setzte sich das Teufelchen auf der rechten durch, das sonst immer vom schlechten Gewissen das Maul gestopft bekommt: „Ab zur Massage! Mach einen Mittagsschlaf! Gönn dir zum Abschluss noch die Badewanne und eine Nicecream!“ Hab ich alles gemacht – und es hat sich herrlich angefühlt.

Die Lösung vieler Probleme: Zeit für mich ohne schlechtes Gewissen

Was haben wir Mamis eigentlich immer für ein Problem damit, uns selbst etwas Gutes zu tun? Die meisten Menschen um uns herum gönnen uns doch unsere Auszeiten. Mein Herr Schatz zum Beispiel hat mich gestern fast zu meinem Mittagsschlaf tragen müssen, weil er erkannt hat, wie nötig ich ihn hatte – ich es mir aber selbst nicht zugestehen wollte. Dabei hat das alles gestern soooo gut getan. Und ich bin dankbar, dass ich es gemacht habe.

Klar, das Arbeitszimmer und die Vorratskammer sind trotz freiem Tag nicht aufgeräumt und diesen Blogpost hier habe ich nicht gestern geschrieben, sondern musste ihn heute schnell zusammenkloppen … aber was hätte ich denn Schönes zu schreiben gehabt, wenn ich gestern nicht meine Auszeit genommen hätte?! Hm, so muss ich das mal sehen! 😉

Lange Rede, kurzer Sinn: Weg mit den selbstauferlegten To-do-Listen und den negativen Gedanken! Wenn ich Zeit für mich brauche, dann muss ICH sie mir nehmen. Ich allein, das kann mir keiner abnehmen. Schließlich muss ich ja sonst immer funktionieren – und das geht nicht, wenn ich den Akku nicht ab und an einmal auflade.

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Zeit für mich ohne schlechtes Gewissen – das ist kein Luxus. Das ist Grundvoraussetzung dafür, dass der Laden läuft. Und das noch nicht einmal zum Mindestlohn. 😉

Wie handhabt ihr das mit den Auszeiten? Wann hattet ihr zuletzt Zeit für euch?

Viele Grüße

Sign Zeit für mich ohne schlechtes Gewissen – einfach, weil ich es verdient habe!

PS: Zur Instagram-Umfrage zu diesem Thema geht es hier …
PPS: Ihr habt zwar etwas Zeit für euch, aber keine Ahnung, wie ihr euch selbst ein paar Glücksmomente verschaffen könnt? Hier 101 kleine Ideen …

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