Weihnachten mit Kind
Mommy

Weihnachten mit Kind: Oh, weh oder so scheee?

Weihnachten mit Kind – allein bei der Überschrift stellen sich bei vielen Mamis und Papis die Nackenhaare hoch. Fressfest mit Stresstest ist das bei vielen und entsprechend groß ist die Vorfreude. Und nun komme auch noch ich mit meinem Senf dazu. Aber Stopp, keine Panik! Ich habe heute kein vermeintliches Allheil- oder Wundermittel für euch, das dann doch nur bei mir wirkt. Und es gibt auch keine Anleitung unter dem Motto „So kommst du garantiert stressfrei durch die Feiertage“, die dann mehr Stress verursacht als befreit. Und ganz sicher gibt es auch kein Gesülze, wie schön Weihnachten doch wieder ist, seitdem ich Mutter bin – denn das Muttersein allein macht noch lange kein schönes Weihnachtsfest. Manchmal eher das Gegenteil.

Nein, heute habe ich einfach nur einen einzigen Gedanken für euch. Dieser hat uns letztes Jahr sehr gut geholfen, unser Weihnachten mit Kind zu entstressen:

Wie soll mein Kind Weihnachten in Erinnerung und im Herzen behalten?

Wohl die meisten von uns wünschen sich, dass unser Kind den Zauber der Weihnacht erlebt. Mit all seinen Geheimnissen und Wundern und Leckereien. So wie in der Merci-Werbung. Ich liebe die Merci-Weihnachts-Werbung, selbst jetzt noch, wo ich doch gar keine Schokolade mehr esse. Alle Jahre wieder steigen mir die Tränchen in die Augen, weil das einfach sooo schön ist: Schneeberge, funkelnde Kinderaugen, Wiedersehen nach vielen Jahren. Und alle sind happy, entspannt und voller weihnachtlicher Besinnlichkeit. Ja, ich gebe offen zu: Ich möchte, dass meine Kleine Weihnachten wie im Merci-Werbespot erlebt. Hand aufs Herz: Wer noch???

Doch jetzt kommt die Wirklichkeit: Zuerst einmal, kein Schnee. Aber gut, darüber kann man vielleicht hinweg sehen. Und der Rest? Kaffee trinken bei Oma, Kirche mit Patentante, Abendessen bei der Schwester, Bescherung noch schnell daheim, Überraschungsbesuch (oder nennen wir es besser „Überfall“) der Großeltern, in der Folge Geschenkeberge, die die überzuckerten Kleinen komplett überfordern, genervte Eltern – und ein Stresslevel jenseits des Burnouts. Und das war nur der Heilige Abend. An den Feiertagen geht Weihnachten mit Kind genau so weiter …

Wie geht es dabei wohl eurem Kind?

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Weihnachten mit Kind – so, wie es euch gefällt

Sicher, Trubel ist toll und Kinder finden mehr Geschenke immer besser als weniger. Doch wollt ihr das tatsächlich für euer Kind? Wenn ihr jetzt „ja“ sagt, wünsche ich euch einen schönen Abend. Sorry, dieser Blog ist leider nichts für euch. Wenn ihr entsetzt „nein“ schreit, ist die Lösung denkbar einfach: Sagt tatsächlich „nein“! Sagt „nein“ zu unzähligen Terminen, sagt „nein“ zu unwillkommenen Besuchern, sagt „nein“ zur Geschenkeschlacht! Ihr seid die Chefs im Ring und nur ihr könnt eurem Kind das Weihnachtsfest schenken, das ihr euch für es wünscht. Und wenn das bedeutet, den Großeltern die Tür vor der Nase zuzuschlagen, wenn sie trotz Ausladung am Heiligen Abend einfallen wollen – dann ist das halt so.

Ihr habt es selbst in der Hand und ihr werdet es sowieso nie allen Recht machen. Daher versucht es erst gar nicht und macht es nur euch Recht! Das tut im ersten Jahr noch weh, im zweiten nicht mehr so sehr – und ab dem dritten Jahr ist es Tradition.

Ich weiß, wovon ich rede. Und wie wir im vergangenen Jahr von 100 auf 20 abgebremst haben und wunderschöne Weihnachten mit Kind hatten, verrate ich euch am Freitag.

Bis dahin – viel Spaß beim Weihnachten-Planen!

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PS: In die gleiche Richtung wie dieser Beitrag geht mein Post „Als Mami macht man das so. Am Arsch!

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