veganes Kürbis-Risotto
Hygge-Food

Veganes Kürbis-Risotto für die Großen, die Kleinen und die ganz Kleinen

Frohes, neues Jahr, ihr Lieben! Ich weiß: Am 13. Januar kommt das recht spät. Doch leider hatte ich in den vergangenen Wochen eine gemeine Mischung aus „keine Zeit“, „keine Lust“ und schlechtem Wetter zu beklagen. 😉 Als Wiedergutmachung habe ich ein hammermäßiges veganes Kürbis-Risotto für euch. Auch wenn etwas anderes geplant war …

Denn eigentlich wollte ich euch den selbst genähten, selbst bestickten Schal zeigen, den ich in einem früheren Post schon einmal erwähnt hatte. Der ist nämlich so toll geworden, dass ich einen eigenen Beitrag daraus machen MUSS. Naja, wenn irgendwann mal wieder die Sonne scheint und ich ein ordentliches Bild machen kann. Denn daran ist das Ganze bisher gescheitert. 

Doch nur weil wir irgendwann gutes Wetter haben, heißt das noch lange nicht, dass ich dann auch Zeit habe, ein Foto zu machen. Oder dass dann die Haare frisch gewaschen sind. Oder überhaupt … Will sagen: In diesem Jahr lasse ich es deutlich ruhiger angehen mit dem Bloggen usw. 2021 wird das Jahr, in dem ich nicht nur Hygge plane und davon träume, sondern tatsächlich umsetze. Dank Kita-Schließung und Lockdown kann ich gleich anfangen – und meinen Lieben ein veganes Kürbis-Risotto kochen. 

Womit wir endlich beim Thema sind …

Warum vegan, wenn es doch auch mit Schmand und Parmesan schmeckt?

Die Antwort auf diese Frage ist schnell gegeben: Weil ich keinen Schmand und keinen Parmesan mehr im Haus hatte, der Kampfzwerg jedoch nach „Libby-Risotto“ schrie. Ihr erinnert euch noch an unsere Libby-Nudeln?! Ein Rezept unserer heiß geliebten Kinderkrippen-Köchin, das auch nach der Krippenzeit mindestens zwei Mal im Monat bei uns auf den Tisch kommt. Die Ergänzung dazu ist das „Libby-Risotto“, das meine Kleine sogar noch lieber mag als die Nudeln. 

Aber keine Sorge, wegen des Wortes „Risotto“ – mit stundenlangem Umrühren hat dieses Gericht überhaupt nichts zu tun. Versprochen!

Wie schon gesagt: Die Mini-Maus schrie nach ihrem Lieblingsrisotto und die Mama hatte zwei Zutaten nicht im Haus. Der Klassiker! Doch anstatt mein Herzblatt zu vertrösten, jubelte ich ihr einfach ein veganes Kürbis-Risotto unter. Und jetzt dürft ihr mal raten, was die erste Reaktion war: „Mama, was ist das Braune da?** Das esse ich nicht!“ 😀

**(Anmerkung der Redaktion: Mini-Haselnussstückchen, die Sherlock natürlich sofort entdeckt hat.)

Doch entscheidend war die zweite Reaktion, nachdem der Teller binnen weniger Minuten leergeputzt war: „Mama, das war das beste Libby-Risotto, das du seit immer für mich gekocht hast!“ 

Kuerbisrisotto-3 Veganes Kürbis-Risotto für die Großen, die Kleinen und die ganz Kleinen
Piep, piep, piep … in den Mund hinein jetzt schieb!

Die Zutaten für ein veganes Kürbis-Risotto

  • 200 g Reis 
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Kartoffel
  • 400 Gramm Hokkaido, in kleine Würfel geschnitten
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kurkuma 
  • 1 EL Gemüsebrühepulver (am besten selbst gemacht)
  • 1 EL Hafercreme (ich nehme immer die vom dm, weil ich da die Zutatenliste verstehe 😉 – Achtung, das ist ein externer Link, um den ich nicht gebeten wurde und für den ich nicht bezahlt werde. Ich habe ihn nur gesetzt, weil ich das Produkt mag und selbst immer kaufe.)
  • 2 EL Würzhefeflocken
  • 4 EL geriebene Haselnüsse

Die Zubereitung – ganz ohne ewiges Rühren

  1. Den Reis nach Packungsanleitung garen. 
  2. In der Zwischenzeit die Zwiebeln klein würfeln und zusammen mit etwas Olivenöl in einem Topf anschwitzen lassen. 
  3. Klein gewürfelte Kartoffeln dazugeben und unterrühren. 
  4. Nach kurzer Zeit prüfen, ob die Kartoffeln am Boden festkleben – wenn dies soweit ist, den Kürbis unterrühren.
  5. Das Gemüse mit Wasser bedecken – gerade so viel, dass die Kürbisstückchen noch ein bisschen oben rausgucken.
  6. Mit Salz, Pfeffer und Gemüsebrühe würzen, Deckel drauf und so lange auf kleiner Flamme köcheln, bis der Kürbis gar ist. 
  7. Anschließend mit Kurkuma, Hafercreme, Würzhefe und geriebenen Haselnüssen abschmecken. 
  8. Jetzt nur noch den Reis unterrühren, etwas abkühlen lassen und gemeinsam genießen.

Unser veganes Kürbis-Risotto schmeckt natürlich nicht nur dem Mini-Bären, sondern auch Papa Bär und Mama Bär. Und dank des Kurkumas und der rein pflanzlichen Zutaten habe ich auch überhaupt kein schlechtes Gewissen, wenn wir diese Portion zu dritt vernichten – auch wenn sie eigentlich für vier bestimmt ist. 

Ich wünsche euch eine leckere, kuschelige Woche. Passt schön auf euch auf!

Liebe Grüße

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PS: Ihr habt Lust auf noch mehr Leckereien? Aber gerne doch!

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