Peeling mit Kaffeesatz
Wellness

Peeling mit Kaffeesatz für geschmeidig-zarte Haut

Auf meinem langen, steinigen Weg Richtung weniger Plastik und noch weniger Verpackungsmüll bin ich neulich in einem Buch über eine lustige Idee gestolpert: ein Peeling aus Kaffeesatz. Das klang so wunderbar bescheuert, dass ich es glattweg ausprobieren musste. Bekloppte Recycling-Ideen? Da bin ich dabei!

Nun muss ich zugeben, dass ich zu der Sorte Mensch gehöre, die gar kein Geld für unnötige Kosmetika ausgeben. Und mit unnötig meine ich fast alles, was nicht zur unmittelbaren Körperhygiene zählt. Shampoo zum Haare waschen? Klaro! Conditioner für den besonderen Glanz? Keine Chance! Gesichtswasser und Creme? Ja, muss ja sein. Concealer und Lidschatten und Glitzerpuder? No way! Und ebenso verhält es sich unter der Dusche: Duschgel? Nö, lieber Seife am Stück. Peeling gegen Cellulite oder extrastraffe Haut? Schnickschnack, das braucht kein Mensch.

Aber das Peeling mit Kaffeesatz hat mich dann doch interessiert.

Peeling mit Kaffeesatz – so simpel, so clever

Umweltsünder mit Kapselmaschinen haben es jetzt natürlich nicht ganz so leicht, denn sie müssten für das Peeling mit Kaffeesatz einige Kapseln sammeln und aufschneiden. Wird wohl keiner machen. Zumindest wüsste ich, dass ich keine Lust darauf hätte. Pech, nennt man das wohl.

Aber Menschen mit ganz normalen Kaffeemaschinen oder Vollautomaten haben Glück. Sie nehmen einfach den Kaffeesatz aus dem Auffangbehälter, breiten ihn auf einem Backblech aus und trocknen ihn auf der Heizung, in der Sonne oder auf dem Kamin. Das getrocknete Pulver dann einfach mit in die Dusche nehmen. Zunächst gründlich einseifen, dann mit dem Kaffeesatz die gewünschten Körperstellen abreiben. Das Vorgehen ist super easy, das Resultat super soft – und die Dusche ist super dreckig. Aber gut, fließendes Wasser habt ihr ja, da sind die Krümel schnell weggespült.

Kaffeesatz_01-768x1024 Peeling mit Kaffeesatz für geschmeidig-zarte Haut

Der perfekte Pulver-Spender

Da ich ein Einmachglas unter der Dusche sehr unpraktisch und vor allem gefährlich finde, habe ich das Kaffeepulver in die Portionierer gefüllt, in denen frisch gebackene Mamis Milchpulver durch die Gegend tragen. Ich hatte mich ohnehin gefragt, was ich mit dem (Plastik-)Ding machen sollte. Nun habe ich die perfekte Verwendung dafür.

Drei gehäufte Esslöffel passen in ein Förmchen, das reicht perfekt für ein Ganzkörper-Peeling unter der Dusche. Und da der Portionierer mit samt Ausschütter daherkommt, ist das Handling unter der Dusche einfacher als einfach. Und noch dazu sicher, selbst wenn einmal etwas aus der Hand rutscht.

Peeling mit Kaffeesatz: Mein Fazit

Das Peeling ist eine super Sache für Leute, die Geld und Ressourcen bei der Körperpflege sparen wollen. Kein Plastikmüll, keine unnötigen Ausgaben – und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das gibt von mir zwei energische Daumen nach oben.

Probiert es doch auch einmal aus!

Viele Grüße

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