Mango-Chia-Grießbrei
Gaumenfreuden

Mango-Chia-Grießbrei …wenn nur jeder Irrtum so gut schmeckte

Kennt ihr auch solche Momente oder bin nur ich so verstrahlt? Ich meine diese Da-war-was-Momente. Man steckt in einer Situation und weiß genau, dass man bereits eine Erfahrung zu diesem Thema gemacht hat. Die meisten von uns erinnern sich und machen dann einen potenziellen Fehler kein zweites Mal. Die meisten von uns – aber eben nicht ich. Ich renne in die gleiche Sackgasse. Aber dieses Mal habe ich nach dem Fehler etwas richtig gemacht. Und dabei ist ein Mango-Chia-Grießbrei herausgekommen. Großes Glück im kleinen Unglück.

Doch von vorne …

Abendessen für die kleine Maus. Immer nur Brot und Käse und Gurke ist auf Dauer langweilig, also koche ich ihr gerne auch mal einen Grießbrei, Milchreis oder an ganz besonderen Tagen gibt es sogar Waffeln. Da Grießbrei am schnellsten geht, habe ich mich an besagtem Tag für diese Variante entschieden. Normalerweise würfele ich Apfelstückchen hinein, doch an diesem Tag waren die Äpfel aus. Hm, was tun? Ah, die Mango muss auch mal langsam gegessen werden. Herr Schatz fragt: „Soll ich die Mango klein würfeln?“ Da ist er, dieser Moment, und ich grübele: ‚Mango und Grießbrei? Da war doch was. Irgendetwas klingelt da.‘ Leider klingelt es nicht laut genug und ich antworte: „Klar, machen wir.“

Der Herr Schatz würfelt die Mango, ich koche den Grießbrei und als alles die gewünschte Konsistenz hat, rühre ich die Mango unter. Kurz aus der Küche raus, wieder zurück … und da fällt es mir schlagartig wieder ein: Mango im Grießbrei = flüssige Suppe, die keiner mehr essen kann. Ja, diesen Fehler habe ich schon einmal gemacht und mich wahnsinnig geärgert, dass das Abendessen in einer einzigen Sauerei endete. Mann, wie blöd kann man eigentlich sein?!

Doch dieses Mal ärgere ich mich nur kurz und frage mich, wie ich die ganze Sache noch retten könnte. Und da kommt mir ein genialer Gedanke: Chia-Samen! Gedacht, getan. Ich rühre Chia-Samen in die Grießbrei-Suppe und heraus kommt ein Mango-Chia-Grießbrei, der sich halbwegs gut löffeln lässt und sogar richtig gut schmeckt.

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Das Beste am Mango-Chia-Grießbrei

Das Abendessen war also gerettet. Aber das war noch nicht einmal das Beste an diesem Irrtum. Denn wenn ich der Maus ein solches Abendbrot mache, koche ich immer die doppelte Menge, damit ich am nächsten Tag gleich ein Frühstück habe. Und zum Frühstück war der Mango-Chia-Grießbrei der absolute Knaller. Abends war es nur eine Hauruck-Rettungsaktion – aber morgens war es der köstlichste Irrtum aller Zeiten. Die Chia-Samen waren fertig aufgequollen und der Brei super mit dem Mango-Geschmack durchzogen. Herrlich!

Wie ihr euch denken könnt, habe ich kein Rezept für dieses Zufallsprodukt. Nur diese Anleitung:

  1. Grießbrei kochen.
  2. Grießbrei verhunzen, indem ihr eine halbe, klein gewürfelte Mango einrührt.
  3. Mit Chia-Samen retten und am besten alles über Nacht ziehen lassen.
  4. Yummy!

Habt ich auch schon einmal einen köstlichen Fehler gemacht? Dann freue ich mich über einen Kommentar.

Viele Grüße

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e60f47a0d2e2417dae605fe4193fa459 Mango-Chia-Grießbrei …wenn nur jeder Irrtum so gut schmeckte

Dieses und alle anderen Rezepte dieses Blogs findet ihr im Beitrag „Wohlfühlrezepte„.

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