gute Vorsätze
Happiness

Gute Vorsätze – Lust oder Frust?

Frohes neues Jahr! Happy new year! Feliz año nuevo! Bonne année! Godt nytår! Felice anno nuovo! Und so weiter und so fort. Ihr wisst, was ich euch sagen will. 😉 Ich hoffe, ihr hattet alle einen wunderbar beschwingten und sanften Rutsch ins neue Jahr. Auch wenn ich persönlich kein großer Silvester-Freund bin, mag ich doch die schöne Aufbruchstimmung, die dem Jahreswechsel innewohnt, Sektlaune und gute Vorsätze
inklusive.

Obwohl ja eigentlich nur ein neuer Tag beginnt, finde ich es schön, die letzten 365 Tage Revue passieren zu lassen. Dankbar zu sein, für alles Schöne, was mir widerfahren ist. Neue, gute Vorsätze zu fassen und Ziele zu stecken. Doch was, wenn diese Vorsätze und Ziele schon nach wenigen Wochen unerreichbar scheinen oder in Vergessenheit geraten? Folgt dann der Frust?

Früher war ich tatsächlich immer sehr genervt, wenn meine tollen, neuen Vorsätze schon nach kurzer Zeit den Bach runtergingen. Irgendwann habe ich mir vor lauter vorweggenommenem Frust gar keine Sachen mehr vorgenommen. Doch das hat sich im Laufe der vergangenen Jahre geändert. Denn ich habe beschlossen, dass weniger mehr ist. Auch in puncto gute Vorsätze. Vor fünf, sechs Jahren hatte ich mir zum ersten Mal vorgenommen, die ersten drei Monate des Jahres keinen Alkohol mehr zu trinken. Dann kamen Süßigkeiten hinzu. Letztes Jahr habe ich beschlossen, auf Industriezucker und Zuckerzusätze zu verzichten. Das lief alles super – so dass ich das „weniger ist mehr“ dieses Jahr wieder in den Wind schlage und in die Vollen greife.

Gute Vorsätze für 2019 – dieses Mal lass ich es krachen

Sicher: Meine drei Monate ohne Alkohol ziehe ich wieder durch – das ist mittlerweile eine liebgewonnene Tradition. Zuckerfrei will ich weiterhin bleiben – doch kollidiert das an manchen Stellen mit einem meiner neuen Vorsätze. Das kann ja lustig werden …

  1. Keine Online-Käufe im Jahr 2019
    Davon erhoffe ich mir deutlich geringere Ausgaben, weniger Verpackungsmüll und weniger Spontankäufe von Dingen, die ich gar nicht brauche.
  2. Generell weniger Shopping und Konsum, …
    … lieber mehr Recycling und Upcycling. Dabei kann ich dann auch schön kreativ werden. 😉
  3. Weniger Plastik(müll)
    Das fängt bei den Obst- und Gemüsenetzen im Supermarkt an und hört bei synthetischer Kleidung noch lange nicht auf. Einen genauen Maßnahmenkatalog habe ich mir hier noch nicht zusammengestellt. Doch ich will langsam starten und mich im Laufe der Zeit steigern. Duschgel benutze ich schon seit fast einem Jahr nicht mehr, sondern nur noch Seife. Als nächstes fliegen abgepackte Wurst und Käse vom Speiseplan – was ziemlich doof werden wird, denn bisher habe ich zuckerfreie Wurst nur in Plastikverpackungen gefunden. Das bedeutet dann wohl, dass ich …
  4. … keine Wurst mehr essen darf.
    Nur noch zuckerfreien, geräucherten Schinken vom Metzger. (Diesen vierten Vorsatz sehe ich als größten Wackelkandidaten, denn ich LIEBE Fleischwurst.)
  5. Jede freie Minute in dieses Blog fließen lassen – selbstverständlich ohne dabei meine beiden größten Schätze zu vernachlässigen.
  6. Trotz all dieser Bestrebungen in Sachen Umweltschutz und Selbstständigkeit mein Motto für 2019 nicht aus den Augen verlieren:
Zitat_Carrel-1024x1024 Gute Vorsätze – Lust oder Frust?

Gute Vorsätze: Bloß nicht in Stress geraten!

Auch wenn ich mir für dieses Jahr einiges vorgenommen habe, lautet der wohl größte Vorsatz, das alles nicht in Stress ausarten zu lassen. Gute Vorsätze sind für mich gut und schön und richtig – aber niemals in Stein gemeißelt. Ich mache so viel, wie ich schaffe. Und wenn ich nicht alles schaffe, geht davon auch nicht die Welt unter.

In diesem Sinne wünsche ich euch ganz vorsätzlich ein entspanntes und kunterbuntes neues Jahr. Macht was daraus!

Neujahr2019_01 Gute Vorsätze – Lust oder Frust?

5 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.