Achtsamkeit

Glückstagebuch {Endlich erkennen, wie gut man es eigentlich hat}

Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen. Das wusste schon der gute alte Theodor Fontane. Doch liegt es wohl in der Natur des Menschen, immer noch mehr zu wollen. Wer gesund ist, hätte gerne eine glückliche Beziehung. Wer das beides hat, hätte gerne mehr Geld. Und wer auch das hat, hätte gerne mehr Freizeit. Oder Ruhm. Oder ein Einhorn.

Klar, besser geht immer. Aber viel zu oft vergessen wir: Schlechter geht auch immer. Daher ist es sicherlich kein Verbrechen, nach Höherem zu streben. Aber wir sollten trotzdem niemals vergessen, das zu genießen, was wir bereits erreicht haben. Selbst wenn es in unseren Augen nur wenig ist: Auch für wenig sollte man dankbar sein. Denn schlimmer geht immer. Auch Zufriedenheit ist eine schöne Sache – wird in unserer Zeit jedoch leider synonym für das Wort Stillstand verwendet. Dabei ist ein zufriedener Mensch kein fauler Mensch, der sich in seine Situation ergeben hat. Sondern ein Mensch, der dankbar und glücklich ist mit dem, was er hat. Das ist doch nichts Verwerfliches. Im Gegenteil.

img_7120 Glückstagebuch {Endlich erkennen, wie gut man es eigentlich hat}

Ein wahrer Satz. Doch müssen wir erst einmal erkennen, was uns eigentlich Gutes widerfährt. Tagtäglich und immer wieder aufs Neue. Kleine Sachen – die aber jeden Tag zu etwas Wertvollem machen. Der einfachste Weg, uns dieser kleinen und großen Glücksmomente bewusst zu werden und sie zu konservieren: ein Glückstagebuch.

Glückstagebuch – so leicht funktioniert es.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Am Ende eines jeden Tages oder am Anfang des neuen Tages fragt ihr euch, was euch in den vergangenen 24 Stunden glücklich gemacht hat. Drei kleine Stichpunkte müsst ihr finden. Noch einmal darüber nachsinnen. Und aufschreiben. Fertig! Klingt einfach, banal und langweilig. Ist es aber nicht. An manchen, fiesen Tagen muss man echt lange suchen, bis man etwas findet, das einen erfreut hat. Aber dennoch gibt es diese kleinen Glücksmomente. Und mögen sie noch so banal sein – rein damit ins Glückstagebuch.

Beispiel gefällig? Aber gerne doch!

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Ich führe jetzt seit Anfang des Jahres mein Glückstagebuch und kann nur sagen: Hammergute Idee! Ich bin schon jetzt viel zufriedener und viel dankbarer für die kleinen Dinge im Leben. Denn jetzt bin ich mir ihrer bewusst.

Und zum Abschluss noch ein Beispiel. War gerade in Fahrt und kann mich nicht entscheiden. 😜

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Wer zu diesem Thema noch etwas weiterlesen möchte, wird z. B. bei Wikipedia fündig oder hier …

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