gebratener Reis ohne Reis
Hygge-Food

Gebratener Reis ohne Reis – warum ungesund, wenn auch gesund geht?

Gesunde Ernährung finde ich toll. Zwar werde ich niemals in die Bereiche vorstoßen, in denen ich tatsächlich verstehe, was Enzyme sind und was sie machen und warum Ballaststoffe gut sind, obwohl sie sich so schwer anhören. Aber gesunde Ernährung finde ich sogar noch leckerer als fettiges, zuckerhaltiges Standardessen. Und gebratener Reis ohne Reis? Ist ja klar, dass das mein neues Lieblings-Gemüse-Recycling-Essen wird.

Mir geht es leider öfter so, dass viele kleine Gemüsereste das Haus bevölkern. Eine Zucchini im Kühlschrank, zwei Möhren in der Vorratskammer oder eine Handvoll Erbsen im Tiefkühlfach: Manchmal ist das alles zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel. Ein Ausweg aus diesem Restewirrwarr ist gebratener Reis ohne Reis. Das einzige, was man hier tun muss? Noch mehr Gemüse kaufen. 😉

Endlich gesunder gebratener Reis 

Das Gemüse, das all das andere Gemüse vor dem Mülleimer rettet, ist ein Blumenkohl. Der dient als Reisersatz, was die ganze Sache mit dem gebratenen Reis auf ein richtig gesundes Level hebt. Denn wer will und darf sich schon mit schwerem Reis vollstopfen, wenn es eine leichte Gemüsealternative gibt?

Der Auslöser, endlich einmal gebratener Reis ohne Reis auszuprobieren, lieferte übrigens dieses Buch … Ich hatte ja gleich gesagt, wie cool das ist. Zwar hatte ich es schon vorher ausprobieren wollen, aber irgendwie fehlte der Anstoß – und der Hinweis, dass Sesamöl die Wunderzutat ist. Mittlerweile bereite ich dieses Essen „frei Schnauze“ zu, weshalb es im Folgenden auch keine richtigen Mengenangaben gibt.

Zutaten für eine große Pfanne

  • 1 ganzer Kopf Blumenkohl
  • bunte Gemüsereste nach Wahl, z. B. zwei Möhren, eine Zwiebel, eine Knoblauchzehe, eine Zucchini, TK-Erbsen, drei Champignons …
  • 3 Eier
  • Sesamöl
  • Sojasauce
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitronensaft
IMG_8491-1024x1024 Gebratener Reis ohne Reis - warum ungesund, wenn auch gesund geht?

Zubereitung des reisfreien gebratenen Reis

  1. Den Blumenkohl auf Reiskorngröße kleinhacken, reiben oder in zwei Portionen je zwei Mal eine Sekunde durch den Thermomix-Turbo jagen. 
  2. In einer großen Pfanne mit hohem Rand das Sesamöl erhitzen, die Blumenkohl-Schnipsel salzen und schön scharf anbraten. Da alles recht klein ist, dauert das nicht allzu lange. Probiert einfach zwischendrin immer einmal, ob er schon durch, aber auch noch knackig genug ist.
  3. In einer zweiten Pfanne die klein geschnittenen Gemüsereste anbraten.
  4. Die Gemüsemischung zum Blumenkohl geben und vermischen. 
  5. Eier in einer Tasse o. ä. aufschlagen und verquirlen. 
  6. In der Mitte der Pfanne etwas Platz freischieben und Eier in dieser Mulde zu Rührei braten. Dabei nicht zu oft wenden und nicht zu früh mit dem Gemüse verrühren, sonst wird alles nur matschig.
  7. Mit Sojasauce, Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken und noch heiß servieren.

Manch einer isst dieses Gericht als Beilage. Mir reicht es vollkommen als eigenständiges Essen. Was auch sehr gut hineinpasst, ist angebratenes Rinderhack oder ein paar Garnelen. Kombiniert einfach nach Lust und Laune – Hauptsache, euch schmeckt es! 

Viele Grüße

Sign Gebratener Reis ohne Reis - warum ungesund, wenn auch gesund geht?

PS: Noch mehr Gaumenfreuden findet ihr übrigens hier …

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