Falafel-Rezept
Gaumenfreuden

Ein Falafel-Rezept genau nach unserem Geschmack

Man soll nicht glauben, woher Herr Schatz und ich unsere Falafel- und Humus-Leidenschaft haben. Nicht etwa von einem wunderschönen, faszinierenden Urlaub im Orient. Oh, nein, das kann ja jeder. Das erste Mal richtig bewusst Humus und Falafel gegessen haben wir in – Achtung! – Edinburgh. War super, aber uns beiden war ganz schnell klar, dass das geschmacklich noch nicht alles gewesen sein konnte. Also tüftelte ich ein paar Jahre – bis ich unser ultimatives Falafel-Rezept gefunden hatte. 

Und dieses werde ich heute mit euch teilen. 

Leider war es mir bisher noch nicht möglich, ein richtig gutes Pitabrot zu meinem richtig guten Falafel-Rezept zu kreieren. Alle Versuche endeten bisher nur „naja“. Doch ich bleibe am Ball und wenn ich etwas Leckeres ausgetüftelt habe, werde ich selbstverständlich berichten.

Doch heute gibt es erst einmal mein Falafel-Rezept. Perfekt, wenn ihr einen hyggeligen Abend mit Freunden plant oder einfach nur Edinburgh-Erinnerungen auffrischen wollt. 😉

Außerdem ist das Rezept super, um Semmelbrösel bzw. Paniermehl loszubekommen, wenn man kein Kichererbsenmehl zur Hand hat. Trockene Brötchen haben wir irgendwie immer übrig. Also nicht nur lecker, sondern auch Zero Waste. Geht ja fast nicht besser, oder?

Zutaten für mein Falafel-Rezept

  • eine große Dose Kichererbsen (ca. 500 g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Ei 
  • 1 Handvoll Petersilie, gehackt
  • Kichererbsenmehl und/oder Semmelbrösel
  • Zitronensaft
  • Salz, Chiliflocken, Kreuzkümmel (Cumin), Curry
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Zubereitung der Falafel

Eines vorab: Normalerweise sind Falafel kleine Kugeln, doch ich drücke sie gerne ein bisschen platt, damit sie besser in die Pitabrote passen. Wer das nicht möchte, lässt einfach den Teil mit dem Plattdrücken weg. 

  1. Die Kichererbsen abspülen, abtropfen lassen und zerkleinern – im Thermomix, in der Küchenmaschine oder mit dem Stabmixer. Was immer ihr gerade da habt.
  2. Die Zwiebel ganz fein würfeln und zu den Kichererbsen geben. Man kann sie auch zusammen mit den Kichererbsen pürieren, aber ich mag es so lieber. 
  3. Die Knoblauchzehen dazu pressen und zusammen mit dem Ei und der Petersilie untermischen. 
  4. Nun das Kichererbsenmehl bzw. die Semmelbrösel einarbeiten. Dabei solltet ihr schauen, wie viel eure Kichererbsen-Mischung tatsächlich braucht. Der Teig sollte sich halbwegs zu Kugeln formen lassen, aber noch nicht trocken sein. 
  5. Mit Zitronensaft, Salz, Chiliflocken, Kreuzkümmel und Curry abschmecken.
  6. Aus dem Teig Kugeln in einer Größe formen, die euch am besten gefällt und dann etwas platt drücken – oder eben auch nicht (s. Hinweis oben).
  7. Die Falafel-Bällchen in einer Pfanne mit ordentlich Olivenöl knusprig ausbacken und danach auf einem Küchentuch abtropfen lassen. 
  8. Zusammen mit Pita oder Fladenbrot, Tzatziki und Salat genießen.

Wer mag, kann sich auch Humus dazu machen – aber Kichererbse zu Kichererbse finde ich persönlich ein bisschen too much. 😉

Wenn ihr dieses Falafel-Rezept einmal ausprobiert, würde ich mich über eure Meinung freuen. Vielleicht habt ihr aber auch ein ganz eigenes Falafel-Rezept, das noch viel besser schmeckt. Immer nur her damit! 😉

Viele Grüße

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PS: Dieses und andere Rezepte findet ihr in der Sammlung Rezepte zum Wohlfühlen.

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