Dinge anmalen
Achtsamkeit

Dinge anmalen nicht nur als Zeitvertreib

Du heiliger Strohsack! Der Monat ist fast rum und ich habe erst zwei Blogposts geschrieben. Asche auf mein Haupt! Doch aktuell finde ich es auch sehr schwierig, mich auf mein Blog und meine Social-Media-Kanäle zu konzentrieren. Zu sehr bin ich damit beschäftigt, meine Kleine zu bespaßen, der langsam die Decke auf den Kopf zu fallen droht. Ein ganz guter Trick sind jedoch Wasserfarben. Der Tuschkasten zieht komischerweise immer. Und auch uns Erwachsenen scheint es richtig gut zu tun, alles anzumalen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Dinge anmalen – für mich einer der Corona-Trends. Über den zweiten philosophiere ich in zwei Tagen. 😉

Kurz vor Ostern haben wir ganz fleißig Klopapierrollen angemalt und danach Bienchen, Käfer und Schmetterlinge gebastelt. Ganz hemdsärmelig mit Wasserfarben, Wackelaugen zum Aufkleben, Kaffeefiltern oder Moosgummi als Flügel. Und natürlich Glitzerzeug … schließlich habe ich ein kleines Mädchen. Das lief super und die Maus war mit Feuereifer bei der Sache.

Dann kam glücklicherweise das große Ostereier-Anmalen, das leider nicht ganz so gut ankam. Vielleicht hätte ich auch hier ein paar Wackelaugen stiften müssen? Aber wenigstens stehen Bilder im DinA3-Format weiterhin hoch im Kurs, ebenso wie Steine, Bilderrahmen und die eigenen oder Mamas Hände. Lässt sich ja alles abwaschen – und gerade auf den Händen haben wir Großen eine gute Prüfmethode, ob die Hände der Kleinen auch wirklich gut gewaschen sind. 

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Dinge anmalen – das geht sogar semiprofessionell

Meine Mama entdeckt gerade das Malen nach Zahlen für Erwachsene für sich und ich muss sagen, dass die Ergebnisse richtig gut aussehen. Wusste gar nicht, dass ein kleiner Monet an meiner Mutter verloren gegangen ist. 😉 Ich persönlich werde noch die Farbe an ein paar Wänden ausbessern, was ja auch irgendwie Dinge anmalen ist, oder? 

Und wenn wir das nächste Mal an den Rhein kommen, sammle ich noch Steinchen, die ich dann mit Acrylfarbe anmalen werde … sobald ich irgendwo welche kaufen kann. Dann gibt es vielleicht auch noch ein paar Fensterbilder oder selbst gestaltetes Geschirr oder so. Schau’n mer mal.

Ihr seht, die Möglichkeiten Dinge anzumalen sind grenzenlos. Und ich finde, dass diese Tätigkeit wunderbar die Nerven beruhigt. Nicht nur meine Kleine entspannt sich und konzentriert sich mit rausgestreckter Zunge einzig aufs Malen – auch ich kann wunderbar abschalten und böse Gedanken ziehen lassen. Etwas Ruhe und Achtsamkeit in der ganzen Mama-MAMA-MAAAAMAAAAAAAA-Dauerbeschallung.

Was macht ihr denn so, um euch die Zeit zu vertreiben und selbst bei der Kinderbetreuung etwas Achtsamkeit abzugreifen? Neue Ideen jederzeit willkommen! 

Viele liebe Grüße

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