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Die Zweifel einer leisen Bloggerin

Ab und an mache ich mir Gedanken über meinen Instagram-Account und meine äußerst geringe Follower-Zahl. Nicht allzu oft, denn ich will diesem Thema keine zu große Bedeutung in meinem Leben geben, aber doch ab und zu. Denn ich finde, dass Instagram ein sehr kuscheliges Umfeld bietet für mein Blog und meine Ideen als Bloggerin: Alle sind so unglaublich nett zu einander, das gefällt mir sehr gut. Und die vielen schönen Bilder sprechen mich an. Und ich denke durchaus, dass ich etwas zu sagen habe. Für manche Leute sicherlich belangloses Zeug – für manch andere aber interessant. Doch irgendwie springt der Funke nicht über. Warum habe ich so wenige Instagram-Follower? Vielleicht, weil ich bisher noch nicht klar genug gesagt habe, was eigentlich so toll an Kuschelstunde.de ist?!

Seit fast zwei Jahren schreibe ich nun schon gemütlich hier vor mich hin und bin eigentlich auch ganz zufrieden. Die Zugriffszahlen wachsen im Schneckentempo, aber das Eichhörnchen ernährt sich schließlich auch mühsam. Alles kein Problem, ich will ja schließlich nicht Top-Bloggerin der Nation werden. Alles easy. Wobei … so ein kleines bisschen mehr Interesse wäre schon cool. Hm?!?! Warum kommt meine Begeisterung für das Hygge-Thema nicht richtig rüber?

Weil ich zu leise bin und man mich nicht sieht.
Mal wieder.
Die Geschichte meines Lebens.

Insta_01-770x1024 Die Zweifel einer leisen Bloggerin

Erkenntnisse einer Bloggerin: Kerninteresse und Überzeugung

Gestern Abend blieb ich an dem Video einer Instagram-Coaching-Dame hängen. Die Gute wollte ihren Kurs verkaufen, keine Frage. Und die Dinge, die sie erzählte, hatte ich auch schon bei anderen Webinaren gehört. Und trotzdem hat sie es anders rüber gebracht. Vielleicht lag es daran, dass sie Englisch sprach und mein Hirn aufmerksamer zuhören musste … Auf jeden Fall hat sie mich dazu gebracht, über zwei Fragen nachzudenken:

Was ist mein Kerninteresse?

Das ist einfach: Hygge. Mit all seinen Aspekten.

Was sind meine Überzeugungen?

  1. Weniger ist mehr.
    Egal, ob Arbeitsstunden, Besitztümer, Zuckerkonsum oder Make-up-Einsatz – Überfluss habe ich nur gerne an Zeit und Kuschelstunden.
  2. Mini-Glück statt Jackpot.
    Es sind die kleinen Dinge im Leben, die ich wertschätze und für die ich dankbar bin. Wer braucht einen Lottogewinn, wenn er liebe Menschen, genug zu essen und eine Häkelnadel hat?
  3. Ruhe und Entschleunigung gibt es selbst im stressigsten Leben.
    Meist nicht von vornherein. Oft müssen wir die Voraussetzungen ändern. Aber es geht. Immer. Die Zauberworte heißen: gesunder Egoismus.

Auf dieser Grundlage muss ich mir nun Gedanken machen, was ich meinen Lesern überhaupt für einen Mehrwert bieten kann. Was will meine Zielgruppe genau von mir wissen? Denn einfach nur ein bisschen darüber schreiben, was ich so mache, ist sinnlos. Schließlich will ich unterm Strich ja doch etwas bewegen.

Daher brauche ich ein klares Ziel. Aber nicht für mich persönlich, sondern für euch und damit für mich als Bloggerin. Was wollt ihr von mir wissen? Wie kann ich euch helfen, einen glücklichen, entschleunigten und kuscheligen Weg zu finden? Indem ich meine Erfahrungen mit euch teile. Das ist der erste Schritt. Aber ich muss auch darüber hinaus gehen. Euch aus eurer Komfortzone locken, mich selbst klar positionieren. Nicht immer „Man könnte ja mal …“, sondern mehr „Ich find’s geil, ich mach das jetzt. Wer macht mit?“

Ich schmiede jetzt einen neuen Plan. Schließlich weiß ich nun theoretisch, was ich zu tun habe. Mal schauen, ob ich lichtscheues Wesen das auch so umsetzen kann … Nee, schon wieder falsch! Ich weiß das jetzt, also mache ich es auch! Tschakka!

Viele Grüße

Sign Die Zweifel einer leisen Bloggerin

PS: Habe gerade ein bisschen Angst vor meiner eigenen Courage. 😀

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