Entscheidungen
Happiness

Die 5 besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe

Mit manchen Entscheidungen hadert man ein Leben lang. Hätte ich wirklich diesen Job annehmen sollen? War es eine gute Idee, so schnell aufzugeben? Was wäre gewesen, wenn ich mutiger gewesen wäre? Hätte, wenn und aber – das bringt uns im Leben leider nicht weiter, denn die Entscheidungen, die wir getroffen und umgesetzt haben, lassen sich nicht zurückdrehen. Klar, auch ich finde viele Dinge im Nachhinein peinlich, unnötig oder frustrierend. Doch immer wenn es soweit ist, denke ich an die fünf besten Entscheidungen, die ich in meinem Leben getroffen habe. Und diese versöhnen mich mit den schlechten. Denn jede Entscheidung hat mich dorthin gebracht, wo ich heute bin. Die guten wie die schlechten. Und wo ich heute bin, ist gut. Sehr gut sogar.

An dieser Stelle wird es wieder persönlich hier in der Kuschelstunde, denn ich plaudere aus dem Nähkästchen. Jedes Detail gebe ich wie immer nicht preis, aber trotzdem kann ich euch an den fünf besten Entscheidungen teilhaben lassen, die ich in meinem Leben bisher getroffen habe.

Nummer 1: Schule wechseln nach der zehnten Klasse

Mein erstes Gymnasium war ein Graus und noch heute denke ich an diese furchtbare Zeit mit Schrecken zurück. Das Auffangbecken für die unfähigsten und dazu gnadenlosesten Lehrern, die die Republik zu bieten hatte – kombiniert mit Pubertät und dem unbedingten Wunsch, dazugehören zu wollen. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass meine Noten miserabel waren und mein Selbstvertrauen auf einen Eierlöffel passte.

Und so beschloss ich, nach der zehnten Klasse aufs Wirtschaftsgymnasium zu wechseln. Ein brutaler, gesellschaftlicher Abstieg, wie mir diverse Menschen immer wieder ungefragt versicherten – aber ich zog es trotzdem durch. Und dies war die erste meiner besten Entscheidungen, denn auf der neuen Schule konnte ich neu anfangen. Neue, tolle Lehrer und neue, unvoreingenommene Klassenkameraden. Meine Noten wurden schlagartig besser und ich konnte endlich anfangen, mich ohne Angst frei zu entfalten.

Meine zweite sehr gute Entscheidung: Studium nach der Ausbildung

Ich rede nicht lange um den heißen Brei herum: Noch vor dem Beginn meiner Ausbildung wusste ich, dass das ein Griff ins Klo war. Und genauso kam es dann auch, denn ich bin einfach kein Banker. War ich nie, werde ich niemals sein. Aber ich zog es durch, schließlich soll man das zu Ende bringen, was man einmal angefangen hat. Doch genauso konsequent habe ich nach der Ausbildung „Adieu“ gesagt und das studiert, worauf ich Lust hatte. Zum Glück: Die Finanzkrise hätte sonst viel früher begonnen – und würde wahrscheinlich immer noch dauern. ;-P

Seifenblasen_01-1024x576 Die 5 besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe

Ohne Frage: Heiraten war die dritte meiner besten Entscheidungen

Heiraten wollte ich schon immer. Nur bitte den Richtigen! Wenn man dieses Ziel verfolgt, kann es halt bis zum 35. Lebensjahr dauern – aber besser spät als nie. Und besser spät als der Falsche!

Das Allerallerbeste: ein Kind bekommen

Was die Liebe zu meinem Kind betrifft, bin ich für gewöhnlich recht wortkarg. Sätze wie „für sie würde ich mein Leben geben“ oder „sie ist mein hellstes Licht“ kommen mir eher nicht über die Lippen. Warum? Weil das Selbstverständlichkeiten sind. Und Selbstverständlichkeiten posaunt man nicht in die Welt. Die fühlt man. Und ich bin jemand, der Gefühle lieber fühlt als ausspricht. Punkt.

Aber zum Zwecke dieses Blogposts sei nun doch kurz in Schriftform bestätigt: Ja, meine Maus ist das Tollste, was mir jemals widerfahren ist. So, nun reicht’s aber!

Last but not least: entspannter werden

Vor zwei Jahren habe ich den Plan gefasst, entspannter zu werden. Mich nicht mehr so viel über unnötige Sachen aufzuregen. Achtsamer zu leben. Überhaupt mal anfangen zu leben und nicht mehr nur zu funktionieren, abarbeiten, rumzurennen. So hundertprozentig klappt das bisher noch nicht, denn das Entstressen kann manchmal ganz schön stressig sein. Da macht man sich selbst Druck, dass alles kuschelig und hyggelig und entspannt ist – was genau das Gegenteil bewirkt.

Dennoch kann ich sagen, dass ich auf einem sehr guten Weg bin. Blöde Sachen im Büro lasse ich mittlerweile von mir abperlen und wenn die Küche aussieht wie ein Saustall, dann ist das halt so. Take it easy! Eine wunderbare Einsicht, die echt erst mit zunehmendem Alter kommt.

Viele Grüße

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