40. Geburtstag
Happiness

Der 40. Geburtstag – Trauerfeier oder Festspiele?

Hier steh ich nun, ich armer Tor, und werde nächste Woche so alt wie niemals zuvor. Die große, dicke, fette, bedrohliche vierte Null wartet auf mich. Der 40. Geburtstag spaltet Frauen mit 39 in zwei Lager: die einen, die leicht panisch bis komplett paranoid werden, die anderen, die vollkommen entspannt sind. Doch wozu zähle ich?

40. Geburtstag: Panik!

Auf der einen Seite mache ich mir natürlich schon meine Gedanken: 40 ist die Hälfte von 80. Also, wenn’s richtig gut läuft, bin ich gerade in meiner Lebensmitte angekommen. Lebensmitte?!??! Oh Gott, das bedeutet ja, dass ich nur noch so viel habe, wie ich schon hatte. Aber auch nur, wenn nichts dazwischen kommt. Panik!

Wenn ich bedenke, wie schnell allein die letzten fünf, sechs Jahre ins Land gegangen sind, bekomme ich schon etwas Angst. Ich mag mein Leben, ich hänge dran und entsprechend hätte ich gerne noch richtig schön lange etwas davon. Doch wie soll ich es genießen, wenn die Zeit einfach vorbei rast? Wenn der Alltag mich bestimmt und ich nicht meinen Alltag?

In solchen leicht melancholischen Momenten beruhigt mich der Gedanke, dass ich alles dafür tue, mein Leben achtsam und glücklich zu gestalten. Mit möglichst wenig Stress und dafür ganz viel Genuss und Alltagsglück. Außerdem muss ich dann immer an die lieben Menschen denken, die ihren 40. Geburtstag gar nicht erst erreicht haben. Das macht mich dann natürlich noch trauriger – aber auch richtig dankbar, es bis hierhin geschafft zu haben.

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40. Geburtstag: Jibbi!

Diese ganzen traurigen Gedanken sind allerdings auch genau die Gründe, warum ich meinem 40. Geburtstag (r)echt entspannt entgegen blicke. Ich habe ein Alter erreicht, in dem mir gewisse Sachen völlig egal sind und in dem ich mich in vielerlei Hinsicht entspannen kann. Ich habe den liebsten Ehemann der Welt, die süßeste Tochter des Universums und ich schaffe es immer mehr, ein achtsames Leben zu führen und mein ganz alltägliches Glück wertzuschätzen.

Ich bin nicht mehr auf der Suche nach der steilen Karriere und dem großen Sack voll Geld, lege keinen Wert mehr auf ein fettes Auto und will kein Leben in der High Society führen. Ich habe noch richtig viel vor mir, worauf ich mich freuen kann – und das tue ich auch.

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Also, her mit der fetten 40!

Her mit den Falten, dem kleinen Hängebauch, den weißen Haaren – ach, stimmt ja, die hab ich ja schon seit 15 Jahren. 😉 Her mit dem erwachsenen Leben, in dem ich bestimme, wo es lang geht und in dem ich mir nicht mehr einreden lasse, was angeblich gut für mich ist.

Ab nächster Woche bin ich eine reife Frau. Eine Frau in ihren besten Jahren. Gott, wird das geil!

Viele liebe Grüße

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Ich werde berichten …

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