Brushlettering für Achtsamkeit
Achtsamkeit

Brushlettering für Achtsamkeit. Feldversuch geglückt!

Es ist schon ein kleines Weilchen her, dass ich habe anklingen lassen, dass sich die Anzahl meiner Hobbys erhöhen könnte. Heute kann ich nun verkünden: Hat sich erhöht! Zwar lassen sich noch keine allzu großen Fortschritte in der Qualität meiner Arbeiten erkennen, denn ich komme recht selten zum Üben. Aber wenn ich zum Üben komme, bin ich einfach nur glücklich. Denn meine Strategie „Brushlettering für Achtsamkeit“ ist voll aufgegangen.

Anfang März habe ich an einem Brushlettering-Workshop teilgenommen. Zwar hatte ich mich schon zuvor einige Male im Schönschreiben der Buchstaben versucht, aber so richtig toll sah das nie aus. Also schnappte ich mir eine liebe Freundin und ab ging es zum Workshop. Die erste Erkenntnis kam gleich nach der Begrüßung: Aha, beim Brushlettering schreibt man nicht, man malt. Ist ja interessant – und so viel angenehmer für die Handgelenke, wenn nicht alles aus einem Guss kommen muss.

Brushlettering für Achtsamkeit – wie soll das gehen?

Also fingen wir an zu malen: Erst einen Kringel in hundertfacher Ausfertigung, dann einen Schnörkel in hundertfacher Ausfertigung. Danach malten wir einen Schörkel kombiniert mit Kringel – selbstredend in hundertfacher Ausfertigung. Und anschließend noch einen Kringel mit einem Schnörkel, den aber nur fünf Mal … nee, Quatsch! Aber ihr seht worauf ich hinaus will.

Ganz schnell war ich voll bei der Sache: Striche nach unten werden fett gemalt, Striche nach oben dünn. Der Wechsel zwischen fett und dünn, immer wieder zwischendrin absetzen, trotzdem Verbindungen schaffen, das Gemalte kritisch beäugen und es beim nächsten Mal besser machen. Das ist der Zauber dieser Übung, die quasi nebenbei zu Achtsamkeit führt.

Einen ähnlichen Effekt habe ich damals gespürt, wenn ich es in unregelmäßigen Abständen zum Golfen auf die Driving Range schaffte. Volle Konzentration auf den Ball, meine Haltung, den Schläger – und alles andere um mich herum war vergessen. Da konnte der Stress im Büro noch so groß sein: Beim Golfen konnte ich immer wunderbar abschalten. Leider konnte ich dieses Hobby nicht so regelmäßig ausüben, wie ich es gerne getan hätte. Ausbleibende Erfolge und noch mehr Zeitmangel sorgten letzten Endes dafür, dass ich irgendwann ganz aufgehört habe. Denn um es nicht auszuüben, ist dieses Hobby eindeutig zu teuer.

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Doch nun soll alles anders werden …

Stifte und Papier habe ich sowieso zuhause. Ich muss nicht extra irgendwo hinfahren, um loslegen zu können und die Ergebnisse liefern vortreffliches Futter für meinen Instagram-Account. Aber vor allem macht es verdammt viel Spaß! Das unzählige Wiederholen der einzelnen Buchstaben mag zwar stupide anmuten – aber es ist eine fantastische Achtsamkeitsübung. Ein schlafendes Baby, ein anderweitig beschäftigter Mann, ein paar Stifte, etwas Papier und ich: Mehr brauche ich manchmal gar nicht, um glücklich zu sein.

Wie sieht es mit euch aus? Probiert es doch einfach mal aus!

Alles Liebe

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