Auszeit mit Kleinkind
Happiness,  Mommy

Auszeit mit Kleinkind … trotz Stress genießen

In der vergangenen Woche haben wir mal wieder eine kleine Dummheit gemacht. Dummheit, weil die Einleitung und der Abspann ziemlich stressig waren. Aber so etwas muss man wohl in Kauf nehmen, wenn man eine Auszeit mit Kleinkind genießen will. Und dass man solch eine Ochsentour tatsächlich genießen kann, zeigte der Mittelteil unserer kurzen Reise ganz deutlich.

Meine Süßen und ich haben einen Abstecher nach München gemacht, liebe Freunde getroffen, geschlemmt und einfach in den Tag hinein gelebt. Die Hinfahrt war eine Katastrophe mit drei Staus und nervigen LKW – die Rückfahrt war auch nicht besser. Aber meine Maus hat sich wacker geschlagen und kaum gemotzt. Da war sie wirklich sehr brav und hat damit dafür gesorgt, dass mein schlechtes Gewissen ihr gegenüber nicht allzu große Ausmaße annahm. Denn so eine Reise mit Kleinkind ist eben doch etwas anderes, als wenn man alleine im Auto hockt und gemütlich Hörbuch hört.

Erst die Arbeit …

Da muss das Mittagessen mit samt Pause generalstabsmäßig geplant sein. Bücher, Spielzeug und tonnenweise Snacks müssen griffbereit zu Hand liegen und die Nerven darauf eingestellt sein, dass die Lütte keinen Mittagsschlaf machen wird. Man könnte ja etwas verpassen! Da müssen Pausen gemacht werden genau in den Momenten, in denen man eigentlich etwas Zeit aufholen könnte, weil ausnahmsweise mal kein Stau ist. Und da müssen selbst Eltern, die ihre Kinder nicht per Video ruhigstellen wollen, den Grüffelo-Film aufs iPad laden – einfach für den Fall, dass alle Geduldstränge des Mini-Me reißen. Zwischendurch im Mai lauthals Weihnachtslieder schmettern, Ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst in Dauerschleife spielen und jedes „Wahruhum?“ von der Rückbank ausgiebig mit Engelsgeduld beantworten, schindet schließlich alles Zeit: So sieht sie aus, die Anreise zur und Abreise aus der Auszeit mit Kleinkind.

… dann das Vergnügen.

Doch der ganze Stress ist es wert, wenn ich das Leuchten in den Augen meiner Kleinen sehe. Sei es die Fahrt auf dem Karussell auf dem Münchner Frühlingsfest oder die vielen tollen Tiere im Tierpark Hellabrunn. Sei es der Schabernack, den sie mit Freunden macht, die wir leider viel zu selten sehen. Oder die spannende Aufregung, weil sie in einem Hotel schlafen darf. Die Waffel zum Nachtisch, extra lange Kutschfahrten auf Papas Schultern sowie große Augen und ganz viele Fragen beim ersten bewussten Besuch in einer Kirche, der Theatinerkirche. Einfach alles ist super spannend für solch einen kleinen Menschen. Und wenn dann ganz wissbegierige Fragen kommen oder eine Umarmung, einfach so aus heiterem Himmel, dann weiß ich, dass sich diese Auszeit mit Kleinkind von vorne bis hinten gelohnt hat.

Auszeit mit Kleinkind: Mein Fazit

Eine Auszeit mit Kleinkind kann sehr stressig sein, da müssen wir gar nicht lange um den heißen Brei herumreden. Aber: Wenn man ordentlich plant und sich auf die Bedürfnisse des Mäuschens einstellt, ist das alles machbar. Außerdem hilft es mir, den stressigen Teil zu überstehen, indem ich mich auf die vielen, kommenden schönen Momente freue – oder danach immer wieder an sie denke.

Denn warum ziehen wir denn solch eine Auszeit mit Kleinkind durch? Weil wir unserem Schatz die Welt zeigen wollen. Weil wir wollen, dass der Zwerg neue Dinge sieht und lernt. Neugierde fördern und Lust machen auf das große, bunte, schöne Leben, das gerade erst begonnen hat. Und last but not least: Weil wir selbst einfach auch ab und an eine Auszeit vom Alltag brauchen. Denn eine Auszeit schafft Happiness – zumindest bei mir.

Na, Lust bekommen? Worauf wartet ihr dann noch? 😉

Viele Grüße

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