Aufläufe und Gratins
Gaumenfreuden

Aufläufe und Gratins – schnell, einfach und immer wieder neu

Seid gegrüßt ihr Lieben, heute habe ich zwar ein paar Gaumenfreuden für euch, aber gar kein Rezept. Wie kann denn das sein? Ganz einfach! Heute geht es mir nur darum, über eine sehr schnelle und sehr einfache Art der Resteverwertung zu sprechen. Diese Art ist immer wieder neu, so dass niemand beim Abendessen losheult: „Waaaas? Schon wieder?!?!!!“ Denn machen wir uns mal nichts vor: Wenn dieser Ausspruch öfter kommt, wird doch selbst die liebendste Mutter und Gattin zum Rambo, oder? Nein, diese Gefahr besteht nicht, wenn Aufläufe und Gratins auf den Tisch kommen.

Sie sind absolut vielseitig und passen sich jedem Inhalt an – egal, ob aus Kühlschrank, Tiefkühltruhe oder Vorratsschrank. Und man muss dafür noch nicht einmal besonders gut kochen können. Außerdem sind Aufläufe und Gratins manchmal DIE Lösung.

Da waren sie wieder, meine drei Probleme …

Ihr kommt geschafft von der Arbeit heim und die Raubtierbande brüllt bereits lautstark „HUNGER!“

  • Problem Nr. 1: Es muss schnell gehen, bevor die Meute die Tischbeine annagt.
  • Problem Nr. 2: Im Kühlschrank warten zwar lauter kleine Döschen und Schüsseln mit Resten – aber die Menge ist zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel.
  • Problem Nr. 3: Nudeln gab es schon drei Mal diese Woche.

Die Lösung: Aufläufe und Gratins 

Wenn ich vor den drei oben genannten Problemen stehe, mache ich oft kurzen Prozess: Ich sondiere meine Reste und schütte alles zusammen, was halbwegs zusammenpasst. Dann rühre ich schnell eine Soße an, schaufele alles auf einen Teig, bestreue es mit Käse und überbacke es im Ofen. Fertig, Ende der Diskussion, ab in die Hyggebukser und warten, bis sich das Essen selbst fertig gekocht hat.

Ganz fix, im Sinne des Zero-Waste-Gedankens und für gewöhnlich schmeckt es meinen Lieben. Aber ihr habt natürlich längst einen Haken an der Sache erkannt: Wer von einem Resteauflauf satt werden will, braucht einen Teig um die Reste herum und etwas Käse obendrauf. Zu diesem Zwecke habe ich immer die folgenden Dinge im Haus:

  • Blätterteig (auch gerne eingefroren, der taut ja ratzfatz auf)
    oder
  • Zutaten für eine Kruste à la Zucchini-Quiche
  • Raspelkäse (der hält sich zum Glück ja recht lange im Kühlschrank)

Auf den Teig könnt ihr natürlich verzichten, wenn zu euren Resten Kartoffeln, Reis oder Nudeln gehören. Doch Gemüse, Würstchen und Co. benötigen schon eine Sättigungsbeilage.

Ihr seht, das war heute kein großartiger Tipp – aber vielleicht hatte die eine oder andere von euch Aufläufe und Gratins noch gar nicht auf dem Speiseplan stehen. Dann hat es sich doch schon gelohnt. 😉

Viele liebe Grüße

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