10 Dinge, die ich liebe
Happiness

10 Dinge, die ich liebe – und warum du sie auch lieben wirst

Es wird mal wieder Zeit für ein kleines Seelen-Striptease. Aber wenn einen so viele Dinge so glücklich machen, dann will man auch andere motivieren, oder? Vor allem, wenn man merkt, wie viele Menschen unglücklich durchs Leben gehen – und das nur, weil sie vergessen, sich selbst glücklich zu machen. Sicherlich gibt es schlimme Phasen, die einen runterziehen. Ich denke da nur an einige Monate meines Single-Daseins. Aber auch in diesen Zeiten können wir glücklich sein. Stellt euch nur die Frage: Was sind 10 Dinge, die ich liebe?

Und wenn ihr diese Frage beantwortet habt: Macht genau das alles und lebt danach!

Für den Fall, dass ihr nicht genau wisst, was euch glücklich machen könnte, habe ich hier ein paar Inspirationen für euch, nämlich die 10 Dinge, die ich liebe. Denn für mich steht glasklar fest: Diese Dinge kann man nicht nicht lieben. 😉

10 Dinge, die ich liebe …

1. Legohäuser bauen

Ja, ich bin 39 Jahre alt und kann es kaum erwarten, dass mein Kind in seine Lego-Phase kommt. Denn ich habe es schon immer geliebt, Freestyle mit Legosteinen zu bauen. Die Bausätze sind ja ganz ok, aber ich fand es schon immer viel cooler, mir meine eigenen Sachen auszudenken. Wobei „Sachen“ etwas übertrieben ist. Eigentlich baue ich immer nur Häuser, um sie danach einrichten zu können. Das macht so Spaß, das müsst ihr auch mal probieren. Denn wer hat schon die Möglichkeit, sich immer wieder neu einzurichten? Mit ein paar passenden Legosteinen könnt ihr aber genau das tun. Voll cool! Aber eigentlich ist das Bauen von Legohäusern nur die 3D-Fortsetzung meines Punktes Nummer

2. Fiktive Wohnungen einrichten

Stift und kariertes Papier: Mehr brauche ich nicht, um mich glücklich zu kritzeln. Dann überlege ich mir Grundrisse für irgendwelche fiktiven Wohnungen, die ich anschließend einrichte. Am liebsten richte ich kleine Wohnungen ein. Zum einen, weil ich dann in kürzester Zeit viele verschiedene Grundrisse zeichnen kann. Zum anderen, weil klein für mich der Inbegriff von gemütlich ist. An mir ist wirklich eine Innenarchitektin verloren gegangen. An euch auch? Dann ran an Stift und Papier!

3. Listen schreiben

Ich liebe es, Listen zu schreiben: Einkaufslisten, Essenspläne, Habit Tracker, To-do-Listen, Gästelisten, Inventarlisten und so weiter und so fort. Das ist sicher kein Hobby für Jedermann, aber ich steh drauf und bin immer ganz happy, wenn ich das Durcheinander in meinem Kopf in ein paar hübschen Listen ordnen konnte. Gerade wenn ihr euch von zu vielen Dingen überrannt und überfordert fühlt, können Listen eine gute Art sein, alles zu ordnen und wieder etwas herunter zu kommen. Was auf einer Liste steht, muss man nicht im Kopf haben: Ein ehrlich befreiendes Gefühl!

4. Bullet Journals und Notizbücher

Entsprechend Punkt Nummer 3 bin ich dann natürlich auch ein glühender Verehrer von Notizbüchern und Bullet Journals. Für letzteres habe ich allerdings recht wenig Zeit. Jede Woche Kalendarium zeichnen, neue Motive erdenken, Habit Tracker anlegen und alles immer hübsch verzieren – das übersteigt einfach meine Möglichkeiten. Daher habe ich mir eine coole Sache überlegt. Aber: Psst! Die wird erst in ein paar Wochen verraten. Und dann werdet vielleicht auch ihr Bullet Journals und Notizbücher lieben.

5. Friends

I’ll be there for you … Es gab, gibt und wird niemals eine bessere Sitcom geben, als meine heißgeliebten F◦R◦I◦E◦N◦D◦S. Alle Staffeln komplett von Anfang bis Ende durch habe ich bestimmt schon zehn Mal gesehen. Und kaum ist die letzte Folge rum, möchte ich am liebsten wieder vorne anfangen. Meine lieben Freunde schaue ich mir dabei jedoch nur auf Englisch an. Nicht nur, weil ich die deutschen Stimmen grausam finde und mein Englisch trainieren will – sondern vor allem, weil die Serie im Original soooooooo viel witziger ist. Ich sage nur: „Hündchen? Kätzchen!“ Das ergibt einfach keinen Sinn.

Ach ja, für alle, die meinen, dass ich ja gar nicht so richtig Friends-verrückt bin: Hier ein paar Impressionen vom Friendsfest am 21. September in London.

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Na, bekloppt genug?

6. Britische Krimis

Es gibt nichts Besseres, als an einem verregneten Herbstabend auf der Couch zu hocken und einen britischen Krimi zu glotzen. Meine Favoriten:

  1. Lewis
  2. Sherlock
  3. Inspector Barnaby

Das ist tatsächlich eine etwas unlogische Reihenfolge – aber sie ist in Stein gemeißelt. „Laminated“, wie der Friends-Fan in mir sagen würde. Sherlock ist zwar die coolste Socke in dem Haufen, aber leider kommt mir hier der britische Charme viel zu kurz. Von dem quillt Barnaby zwar über, jedoch mangelt es hier den Schauspielern oder Drehbuchschreibern gerne mal an Talent. Aber die Cottages und Sträßchen und Mäuerchen und Landschaften und Herrenhäuser und Pubs und und und sind sooooo schön! Außerdem ist Barnaby quasi immer verfügbar. Jeden Montag zwei Folgen bei ZDF neo. 😉 Doch am liebsten ist mir Lewis, denn diese Krimis sind gut durchdacht, schön dargestellt und sie spielen im malerischen Oxford. Hach …

Ach ja, und britische Krimis lesen oder hören ist natürlich auch total geil!!! 😉

7. Kochen, backen, braten, einwecken, einlegen …

Wenn der Alltag allzu wild wird, verkrieche ich mich gerne in meine Küche. Hier kann ich kreativ und gleichzeitig produktiv werden. Denn essen müssen meine kleine Familie und ich auf jeden Fall. Also, warum nicht auch etwas Leckers, Neues, Ausgefallenes? Für euch wäre das nichts, ihr könnt nicht kochen? Kein Problem: Bringt es euch einfach selbst bei! Habe ich auch gemacht. Und das damals ganz ohne Kochblogs und Tutorials auf YouTube. 😉

8. Zuckerfrei genießen

Zuckerfrei und glücklich? Das klingt wie ein Paradoxon. Aber es ist tatsächlich ein ganz neues, wundervolles Lebensgefühl. Obwohl ich es bisher nicht geschafft habe, auf 100 Prozent Zucker zu verzichten, bin ich mit meinen 97 Prozent mehr als zufrieden. Nicht nur zufrieden: Ich liebe es! Aber warum sollte man es lieben, sich selbst zu geißeln? Ganz einfach: Weil ich weiß, dass ich meinem Körper etwas Gutes tue und weil es sich gut anfühlt. Nicht nur körperlich, auch im Kopf. Einfach weil ich stolz auf mich sein kann, dass ich das alles doch recht easy durchziehe. Und weil ich ganz neue Wege des Schlemmens entdeckt habe. Weil ich endlich wieder ein Figur habe, die mir gefällt. Sind das genug Argumente?

9. Häkeln

Achtung, Achtung, Suchtgefahr! Ursprünglich hatte ich den Plan, stricken zu lernen. Aber dafür bin ich offensichtlich zu blöd. Sobald ich eine Masche verloren habe, kann ich das ganze Projekt fortwerfen. Da ist mir häkeln viel, viel lieber. Hier habe ich die Chance, alles schnell wieder auszubügeln – und wenn man sich erst einmal eingefuchst hat, kann man auch hier die tollsten Muster zaubern. Ich liebe meine neuen Kuschelpullis, meine Deckchen und Jäckchen und kann einfach nicht genug vom Häkeln bekommen. Vor allem jetzt, wenn die Tage kürzer und kälter werden. Häkeln ist für mich eine wunderbare Art zu entspannen und gleichzeitig etwas produktiv zu erschaffen.

Der Dezember

Weihnachten und Kerzenschein. Klirrende Kälte und drinnen ein prasselndes Feuerchen. Heiße Getränke und leckere Plätzchen. Karten basteln und Geschenke einpacken. In Wollsocken und Decken einkuscheln. Vorlesen und Weihnachtslieder hören. Den Baum schmücken und Duftkerzen schnuppern. Zur Ruhe kommen, den Stress den anderen überlassen und die besinnliche Zeit mit den liebsten Menschen genießen. Ja, ich weiß: Die Weihnachtszeit bedeutet ganz oft Stress. Doch im Dezember verrate ich euch, wie ich vergangenes Jahr aus diesem Hamsterrad ausgebrochen bin – und wie ich in diesem Jahr noch eine Schippe Entschleunigung drauf setzen will.

Ei, ei, ei! Eigentlich wollte ich nur ein paar kurze Worte schreiben über die 10 Dinge, die ich liebe. Ooopsy, das war wohl nichts. Ich hoffe, ich habe euch trotzdem nicht gelangweilt und vielleicht die eine oder andere Idee liefern können.

Viele Grüße

Sign 10 Dinge, die ich liebe – und warum du sie auch lieben wirst

PS: Weitere Ideen zum Thema Glücklichsein findet ihr in der Sammlung 101 kleine Glücksmomente.

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